Mediation im Mittelstand. Regelmäßige Zusammenarbeit mit externem und lizenziertem Mediator bietet viele Vorteile.

Konflikte belasten Unternehmen finanziell und Mitarbeiter gesundheitlich. Dennoch kommen sie in allen Unternehmen vor. Die Lösung bietet das Mediationsverfahren.  

Großen Unternehmen stehen oft interne Mediatoren zur Verfügung. In kleinen und mittleren Unternehmen ist das in der Regel aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll.

Externer Mediator

Das heißt aber nicht, dass KMUs auf Mediationen verzichten müssen. Für sie bietet sich die Zusammenarbeit mit einem externen Mediator an. Ein externer Mediator bietet viele Vorteile. Zunächst einmal ist er nicht Teil des Systems. Damit ist er von niemandem abhängig. Außerdem verfolgt er keine eigenen Interessen. Beides sind Grundvoraussetzungen für seine Allparteilichkeit.

Ein weiterer Erfolgsfaktor einer Mediation ist die Vertraulichkeit. Ohne Zustimmung der Medianden dringt keine Information an Dritte. Medianden fühlen sich bezüglich der Vertraulichkeit bei externen Mediatoren weitaus sicherer. Das Risiko, das Seilschaften, Flurfunk und Dokumentation mit sich bringen, entfällt.

Regelmäßige Zusammenarbeit

Allerdings hat ein externer Mediator auch Nachteile. Denn im Gegensatz zu einem internen Mediator kennt er das Unternehmen nicht. Das bedeutet, er muss sich erst in Organigramme, Strukturen und Gepflogenheiten des Unternehmens einarbeiten. Das kostet Zeit und Geld. Um den Prozess effizienter zu gestalten, empfiehlt es sich, immer auf den selben Mediator zurückzugreifen. Das ist wie beim Zahnarzt. Haben Sie erst einmal den richtigen gefunden, bleiben Sie diesem jahrelang treu. Aus gutem Grund. Auch bei Mediatoren zahlt sich Treue aus: Bereits nach der zweiten Mediation in Ihrem Haus ist der externe Mediator bezüglich der Effizienz dem internen Mediator gleichgestellt.

Und wie oft sollte ein externer Mediator vorbeikommen? Auch hier ist es wie beim Zahnarzt. Ein Check-up zwei Mal pro Jahr schützt Sie vor bösen Überraschungen und hohen Folgekosten. Ein guter Mediator nutzt diese Termine, um Konflikte aufzudecken und zu lösen oder die Konfliktkompetenz der Mitarbeiter zu schulen. Das zahlt sich aus!

Fazit

Also: Für KMUs lohnt sich die Investition in eine dauerhafte Geschäftsbeziehung mit einem externen Mediator. Das senkt die Konfliktkosten, die Fluktuation und die Krankheitsrate. Außerdem steigert es die Konfliktkompetenz und Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit und wirkt sich positiv auf die gesamte Unternehmenskultur aus.

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